"Die Mischung aus Schauspiel und Musik ist eine Kunst, welche in der Operette DIE FLEDERMAUS etwas ganz Besonderes sein wird, da wir versuchen eine Operette darzustellen, welche man sonst wo nicht finden wird. Das Bad Haller Theater ist ruhmreich renoviert worden, somit ist es klar, dass hier eine einzigartige Operetteneröffnung stattfinden muss. Schließlich spielen wir nicht für uns, sondern für das Publikum."
 
KURZBIOGRAPHIE
 
Ich besuchte mit 17 Jahren die Schauspielschule Krauss und nahm zwei Jahre bei Frau Prof. Lola Braxton Unterricht nach Stanislawskij. Danach gründete ich das Theater Bühne 21, welches ich 20 Jahre lang mit großem Erfolg leitete. Am 10. Oktober 2001 eröffnete ich das Gloria Theater. Auf dem Spielplan stehen seither Komödien, Boulevard-Stücke und Singspiele sowie Musicals und Operetten. Dabei versuche ich, die Werke stets auf höchstem Niveau präsentieren zu können. Garanten dafür sind erstklassige Schauspielerinnen und Schauspieler wie Waltraut Haas, Elisabeth Osterberger, Otto Schenk oder Heinz Marecek, um nur einige zu benennen. An der Volksoper Wien gab ich in der Saison 2007/08 mein Debüt als Cupido ('Orpheus in der Unterwelt') und war in der Folge auch als General ('Das Land des Lächelns') und Süffle ('Der Vogelhändler') zu sehen. Gelichzeitig spielte ich eine große Anzahl an unterschiedlichsten Rollen im Bereich Operette und Musical; im Rahmen des Operettensommers Kufstein 2018 spielte ich erstmals die Rolle des 'Tevje' im Musical 'Anatevka'. Aber auch Rollen in Klassikern von William Shakespeare wie 'Was Ihr wollt oder 'Komödie der Irrungen', wie auch von Johann Nestroy wie 'Frühere Verhältnisse', 'Zeitvertreib' oder 'Einen Jux will er sich machen' gehören zu meinem künstlerischen Profil. Im Verlauf meiner Karriere arbeitete und arbeite ich bei unterschiedlichsten Film- und TV-Produktion mit. '24 Folgen Comedy-Express', 'Wer lacht gewinnt', 'Mozart & Meisel', 'Der Kaisermühlenblues' oder 'Dolce Vita' gehören dazu. Seit Jahren arbeite ich als Werbe- und Synchronsprecher (Echo Park, Assaulted Nuts, Ein Schweinchen namens Babe...), zwei Mal führte ich dabei auch Synchronregie für 'Ein Schweinchen namens Babe' in der Österreich-Fassung. Als Regisseur bin ich langjährig in den unterschiedlichsten Genres künstlerisch tätig. So gehören Stücke wie 'Wenn der Vater mit dem Sohne…' 'Taxi Taxi', 'Kiss me, Kate', 'Pension Schöller', 'Charley’s Tante', 'Der brave Soldat Schweijk', 'Con Camillo und Peppone', 'Irma la Douce' ebenso dazu, wie 'Die Katzenzungen', 'So schauts aus', 'Der Vogelhändler' oder DIE FLEDERMAUS, für die ich vom Festival KLANGBADHALL für Juni/Juli 2019 eingeladen worden bin.

GILLES GUBELMANN, Kostüme / Ausstattung

"Die Kunst ist für mich die Fähigkeit, Partikel aus dem Leben oder aus dem inneren Ich aufzunehmen und so wiederzugeben, dass sie bei dem Gegenüber eine Emotion auslösen: Ich freue mich sehr auf das Abenteuer 'Orpheus in der Unterwelt', mit einem tollen Team zusammen zu arbeiten und zu einem Neustart des Theatererlebnisses in dem, für mich  noch unbekannten Bad Hall, beizutragen."

KURZBIOGRAPHIE

Gilles Gubelmann wurde in der Schweiz geboren und studierte Klavier und Ballett am Genfer Konservatorium. Er arbeitete mehrere Jahre als Experte für Kunst und Antiquitäten für Koller Auctions in Zürich, bevor er nach Venedig zog und dort als Bühnen- und Kostümbildner zu arbeiten begann. Der Künstler lebt und arbeitet nun in Wien, wo er unter anderem erfolgreich die Ausstattungen von 'Baal' (Cerhà) und 'Woyzeck 2.0' (Produktionen der Neuen Oper Wien) zeichnete.

Seine Laufbahn hat ihn nach Italien (Festival della Valle d'Itria), Paris (Châtelet), Deutschland, Schweiz und England (Kings Place und Southbank Centre) gebracht.  2017 wird er zum zweiten Mal im Palast der Künste in Budapest zu Gast sein und 'I Puritani' von Bellini ausstatten.

www.gillesgubelmann.info

INA REUTER, Bühnenbildnerin

"Ich möchte mit meinen Bühnenbildern dem Regisseur eine optimale Leinwand für seine Gedanken bieten und Räume erschaffen, in denen sich die Darsteller wohlfühlen und gestützt werden. Gelungen ist dies, wenn am Ende eine Einheit von Allem entsteht. Bei dem Auftrag in Bad Hall freut mich besonders, dass ich Teil eines Neuanfanges bin und dadurch die Möglichkeit habe, ästhetische Maßstäbe zu setzen."

KURZBIOGRAPHIE

Ina Reuter stammt aus Essen (D) und lebt jetzt im Mostviertel. Sie studierte Bühnenbild in Hamburg bei Wilfried Minks und Raimund Bauer. Seit 1996 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin unter anderem an den Hamburger Kammerspielen, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Leipzig, Stadttheater Krefeld und am Theater Bielefeld. Für das Schauspiel Kiel erarbeitete sie mit Daniel Karasek 'Der Mulatte' (Hans Christian Andersen), 'Ein Idealer Gatte' (Oskar Wilde), 'Was Ihr wollt' (William Shakespeare) 'Bunbury' (Oskar Wilde) und zuletzt 'Der Kirschgarten' (Anton Tschechow) jeweils die Gesamtausstattung. 2006 entwarf sie für die Tiroler Festspiele Erl die Bühnenbilder zu 'Tristan und Isolde' sowie 'Parsifal' unter der Regie von Gustav Kuhn. Seit 2011 arbeitet sie wiederholt für den Operettensommer Kufstein, zuletzt 2015 gestaltete sie das Bühnenbild zu 'Das weiße Rössl' unter der Regie von Wolfgang Gratschmaier und unter der musikalischen Leitung von Ernst Theis.

2014 war an der Bühne Baden Die Zirkusprinzessin (Kálmán) in der Regie Wolfgang Gratschmaier und Gesamtausstattung Ina Reuters zu sehen.

 (www.inareuter.com)

Tamara Beck- Regieassistentin

"Ich kann es kaum erwarten ein Teil des Festivals KLANGBADHALL zu werden und wieder in die Welt des Musiktheaters einzutauchen."

KURZBIOGRAPHIE

Während ihrer Schulzeit am Musikgymnasium Wien nahm Tamara Beck jahrelangen Unterricht in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Gesang. Mit dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft und der Arbeit als Regieassistentin entdeckte sie ihr großes Interesse an der Theaterregie und der Zusammenarbeit mit allen Teilbereichen einer Bühnenproduktion. Neben dem Studium und einer Ausbildung zum 'Dance Instructor for Urban and Classic Dance Styles' arbeitete sie bei diversen Theater- und Musiktheaterproduktionen als Regieassistentin und Abendspielleitung mit. Beispiel dafür sind 'Der Freischütz' mit der 'Kinderoper Papageno', 'Ein Haydn Spaß' im 'Muth Konzertsaal', 'Schmetterlinge sind frei' und 'Honig im Kopf' im 'Theater Center Forum' und 'Heidelbeer Pirogen' in der 'Klimt Villa' und im 'Palais Schönburg'. Außerdem ist sie als Tanzlehrerin am Universitäts-Sportinstitut in Wien tätig und hat auch gelegentlich Aufträge als Choreographin. 

Michael Fichtenbaum- Choreographie

Künstlerischer Leiter des EUROPABALLETTS ST. PLÖTEN, Fachvorstand des BALLETTKONSERVATORIUMS ST. PÖLTEN und Leiter des 'THEATER DES BALLETTS'.

 

"Ich sehe meinen künstlerischen Auftrag in einer Zeit, in der Brücken eher abgerissen als gebaut werden, darin, Kulturen und Länder zu verbinden und Brücken zu bauen. Meine persönliche Vision für meine Ballettkompanie: Das EUROPABALLETT ST. PÖLTEN agiert als grenzenloser, völkerverbindender Kulturbote!"

 

KURZBIOGRAPHIE

 

Michael Fichtenbaum tanzte mit Ballettstars wie Rudolf Nurejew, Paolo Bortoluzzi, Michael Baryschnikow und Judith Jamison auf der Bühne der Wiener Staatsoper als jüngstes Mitglied des Staatsopernballetts. Bald jedoch entdeckte er seine wahre Leidenschaft – die Ballettpädagogik. Bereits mit 30 Jahren war ihm bewusst, dass er mit Choreografie und Pädagogik seine künstlerische Kreativität und wahre Muse findet. Damit war der Grundstein für das EUROPABALLETT ST. PÖLTEN gelegt. 1990 schaffte er schließlich den Durchbruch. Mit Unterstützung des damaligen Bürgermeisters der Stadt St. Pölten, Willi Gruber (Bürgermeister 1985-2004) und dessen Gattin, Hermine Gruber, gründete Michael Fichtenbaum seine persönliche Ballettschule. Seine besondere Gabe, das Talent junger Tänzer zu erkennen und ihren Geist und Kreativität zu fördern, sind 1997 Grundlage für die Gründung des BALLETTKONSERVATORIUMS ST. PÖLTEN, die auch eine staatlich anerkannte Berufsausbildung für TänzerInnen darstellt. Jugendarbeit war und ist stets ein wesentlicher Bestandteil seiner Lebensphilosophie Fichtenbaums, aber auch die Anbindung seiner Kompanie an die internationale Ballettszene. Für ist es für ihn wichtig, kontinuierlich Weltstars für Auftritte mit dem EUROPABALLETT ST. PÖLTEN gewinnen zu können. In der Vergangenheit waren es Größen wie Vladimir Malakhov, Diana Visheva, Andrey Batalov oder Anastasia Volochkova. Der ehemalige Direktor der Ballettkompanie der Wiener Staatsoper, Renato Zanella (Ballettdirektor 1985-1995), engagierte viele AbsolventInnen des BALLETTKONSERVATORIUMS ST. PÖLTEN an die Staatsoper Wien. Bis 2017 wurden mehr als 80 Profitänzer aus dem EUROPABALLETT ST. PÖLTEN entdeckt, um auf den großen Bühnen der Welt zu tanzen. Natürlich wird die Weiterentwicklung der Ballettkompanie ständig vorangetrieben. Gastspiele in China, Japan, Hongkong, Singapur, New York, Washington, Chicago, Johannesburg, Baku, Moskau und in sämtlichen Bundeshauptstädten Europas werden bis heute erfolgreich 'betanzt'. Damit ist das EUROPABALLETT ST. PÖLTEN einer der größten internationalen Werbeträger des Landes Niederösterreich wie auch der Landeshauptstadt St. Pölten. 2011 verleiht der damalige niederösterreichische Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll, der Ballettkompanie den 'Kulturpreis des Landes Niederösterreich', eine besondere Anerkennung für Vision und Arbeit Michael Fichtenbaums in St. Pölten. Die Gründung des 'THEATER DES BALLETS' war vor dem Hintergrund dieser Erfolge gleichsam logische Konsequenz zur Weiterentwicklung der Kompanie. Seit 2013 werden saisonal und regelmäßig Ballettaufführungen angeboten und das Publikum, das die Arbeit der Kompanie seither mit kontinuierlichem Interesse beobachtet, motivieret die TänzerInnen der Kompanie immer wieder zu Glanzleistungen. Der Bildungsauftrag der Landeshauptstadt St. Pölten und des Landes Niederösterreich wird speziell durch Ballettveranstaltungen speziell für Kinder und Jugendliche mehr als erfüllt. Rund 4000 Volks –und Hauptschüler aus ganz Niederösterreich besuchen jährlich die Veranstaltungen des EUROPABALLETTS ST. PÖLTEN und zeigen, wie groß ihr Interesse an der Kunst des 'Balletts' ist und sind immer wieder vom 'Tanz' fasziniert.