EUGENE AMESMANN- Orpheus, Musiklehrer

"Kunst ist für mich der vollkommene Ausdruck persönlichster Empfindung, sei es in Wort oder Musik, in Farbe, Form oder Bewegung. Sie ist die unübertroffene Sprache, die weltweit verstanden wird. Ich freue mich sehr darauf in diesem schönen Ort wieder singen und das Publikum begeistern zu dürfen."

KURZBIOGRAPHIE

Eugene  Amesmann  wurde in Tirol geboren und wuchs in Wien auf. Er studierte Gesang bei Prof. Delia-Marion Neuhold, bei KS Oskar Hillebrandt und Prof. Gabriele Lechner. Seit einiger Zeit wird er gesanglich sehr erfolgreich gecoached von Prof. Linda Plech in Wien. Von 2003-2007 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Zahlreiche Auftritte in Oper und Operette.  Seit  2009  arbeitet Amesmann freischaffend. Operettentourneen führten ihn durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Einige seiner wichtigsten Fachpartien im Bereich Operette sind 'Gabriel von Eisenstein' (Die Fledermaus, Strauss), 'Prinz Sou-Chong' (Das Land des Lächelns, Lehár), 'Graf Tassilo' (Gräfin Mariza, Kálmán) und 'Herzog von Urbino' (Eine Nacht in Venedig, Strauss). Persönliche Einladungen brachten ihn zu den Luisenburger Festspielen, zu den Operettenfestspielen Bad Ischl, Laxenburg und Bad Hall.

Diverse Opernkonzerte und zahlreiche Operettenkonzerte bereichern die Laufbahn des Künstlers. Sie führten ihn nach Deutschland, Polen, in die Niederlande, die Slowakei, die Schweiz und Liechtenstein. Von besonderer Bedeutung sind die Konzerte in den USA, in Los Angeles und San Diego, sowie das Megakonzert  2016  in Shanghai, China. In jüngster Vergangenheit gastierte er auch zwei Mal in Japan, jeweils als 'Don José' (Carmen, Bizet) und als 'Cavaradossi' (Tosca, Puccini).

Seit 2001 war er öfters Gast an den Bühnen Baden, in der Operette 'Wiener Blut' (Joh. Strauss), im 'Dreimäderlhaus' (Schubert) u.a. Von 1997-2000, als festes Ensemblemitglied des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg, konnte er sich wichtige Partien des Opernrepertoires erarbeiten. Rollen wie 'Alfredo' (La Traviata, Verdi), 'Cavaradossi' (Tosca, Puccini), 'Carlos' (Don Carlos, Verdi) und 'Hans' (Die verkaufte Braut, Smetana) gehören heute zu seinem Stammrepertoire. Im November 2016 gab er sein Rollendebüt als 'Pinkerton' (Madame Butterfly, Puccini).

Im Juni 2017 hat er sich auch in der Operette in einer neuen Rolle vorgestellt, als Orpheus (Orpheus in der Unterwelt, Offenbach).

Anna Voshege- Eurydike, Gattin des Orpheus

"Die Aufgabe eines Künstlers ist es, die Transzendenz von Zeit und Raum zu ermöglichen, Menschen zu neuen Gedanken und Ideen zu inspirieren und pure Emotionen zu erwecken.
Die Mitarbeit beim Festival KLANGBADHALL ermöglicht mir, die Zuschauer  einzuladen, mit mir in eine andere Welt einzutauchen."

KURZBIOGRAPHIE

Anna Voshege ist eine australisch-deutsche Koloratursopranistin die derzeit in Wien lebt. Sie hat ihr Bachelor-Studium 2012 am Konservatorium in Melbourne (Australien) mit Auszeichnung abgeschlossen. Während ihres Studiums nahm sie an Meisterkursen von verschiedenen bedeutenden Sängerinnen wie Yvonne Kenny oder Lady Kiri Te Kanawa teil. 2014 übersiedelte sie nach Wien, wo sie ihr Master-Studium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Sylvia Greenberg und David Aronson ablegte. 

Anna ist bereits Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, dazu gehören der "Australian Opera Scholar of the Year", der "Armstead Singing Award", der "Manningham Aria" und der "By The Bay Aria". Sie war auch Finalistin bei Wettbewerben wie "IFAC Australian Singing Competition“, "3MBS Young Performer of The Year“, "Sedat Gürel Third International Voice Competition" in Istanbul, Türkei und vor kurzem beim "Nico Dostal Gesangswettbewerb" in Wien.

Im August 2016 legte Anna ihr Deutschland-Debut als "Königin der Nacht" in der Oper "Die Zauberflöte" (W.A. Mozart) im Rahmen des  Opernstudios des Staatstheaters Weimar ab. Weitere Rollen sind die "Stiefschwester Griselda" im Zuge der Welturaufführung von der Oper "Cinderella" vom britischen Kompositions-Wunderkind Alma Deutscher, die „Galatheé" (Die Schöne Galatheé, Franz von Suppé), die "Guenevere" (Camelot, Lerner und Lowe) und die "Rhoda" (A New Brain, William Finn). Für die letztgenannte Rolle erhielt sie eine Nominierung vom "Music Theatre Guild of Victoria" für die beste weibliche Nebendarstellerin. Im Rahmen ihrer Auftritte in Australien sang sie schon mit renommierten KünstlerInnen wie Yvonne Kenny AM, Teddy Tahu Rhodes oder Anthony Warlow in Konzertreihen wie "Opera in the Alps" oder "Opera in the Market", Veranstaltungen die mitunter von bis zu fünftausend Zuschauern besucht werden. In Wien tritt sie häufig mit dem "Wiener Barock und Klassik Orchester" in Palais Schönborn und anderen Formationen auf.

Renee Schüttengruber- Öffentliche Meinung

"Kunst bedeutet für mich schöpferisch aktiv zu sein! Sie begleitet mich ständig und ist mein großer Lebenspartner. Schon Oscar Wilde sagte: "Es ist das einzig Ernsthafte auf der Welt. Rollen, die mich schauspielerisch und gesanglich fordern, liebe ich am meisten. Darum freue ich mich sehr auf mein Debüt als "Öffentliche Meinung" in Bad Hall."

KURZBIOGRAPHIE

Die Sopranistin Renée Schüttengruber stammt aus Wien und absolvierte ihre Studien am Konservatorium und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst ihrer Heimatstadt.

Seit 1998 ist Renée Schüttengruber der Volksoper verbunden. Von 2003 bis 2008 war sie dort festes Ensemblemitglied. Rollen wie Papagena (Zauberflöte), Esmeralda (Die verkauften Braut), Barbarina (Die Hochzeit des Figaro) oder auch Valencienne (Die lustige Witwe), Stasi (Die Csárdásfürstin) oder Pepi (Wiener Blut) gehörten zu ihrem ständigen Repertoire.

In zentralen Fachpartien des Bereichs Operette ist sie regelmäßig bei wichtigen österreichischen Festivals zu Gast. Die Rolle der Pepi (Wiener Blut, Seefestspiele Mörbisch, Regie Maximilian Schell), der Metella (Pariser Leben, Schlossfestspiele Haindorf/Langenlois) oder der Rösslwirtin (Im weißen Rössl, Operettensommer Kufstein) präsentierte sie in diesem Zusammenhang vor großem Publikum. Unerwartet ist die Rolle des Orlovsky (Fledermaus) in ihrem Repertoire. Diese bekannte, sehr spezielle Hosenrolle erarbeitete sie in Zusammenarbeit mit KS Brigitte Fassbaender und stellte ihre Interpretation seither in Bern, Basel, in der Victoria Hall in Genf, im Kultur- und Kongresszentrum Luzern sowie in der Tonhalle Zürich erfolgreich vor. In der Spielzeit 2008/09 gab sie eine überragende, vom Publikum akklamierte Eliza in „My Fair Lady“ an der Oper Graz.

In Verlauf der Spielzeit 2016/17 sang sie die Gräfin in der Neuproduktion "Der Kongress tanzt" an der Volksoper Wien singen und im Dezember 2016 präsentierte sie ihr erstes Soloprogramm "Weihnachten im Weissen Rössl" in Zusammenarbeit mit Robert Kolar (Buch) und Chordirektor Thomas Böttcher (Klavier).

Der Liedgestaltung und dem Oratorium gehört seit jeher ihr primäres Interesse, so finden sich die „Messe in c-moll“ von W. A. Mozart und „Die Schöpfung“ von Josef Haydn in Mainz in ihrer Biographie. Aus diesem Interesse resultiert eine bislang dreiteilige Serie von Soloprogrammen mit dem Titel „QuerFeldEin – Zwischen Himmel und Erde“ unter der Mitwirkung der Burgschauspielerin Ulli Fessl und der Pianistin Midori Ortner, „QuerFeldEin II – Sommer der Liebe“ in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Robert Kolar, „QuerFeldEin III – Der Tag mit seinem Lichte" in Zusammenarbeit mit Kammerschauspieler Detlev Eckstein. Musik und Lyrik ist das Konzept dieser Programme, die auch als CD erhältlich sind und die Renée Schüttengruber u. a. beim Menuhin Festival Gstaad oder auch an der Volksoper präsentieren konnte.

Zu ihren wichtigsten Gast- und Auslandstätigkeiten in den letzten Jahren zählen Engagements am Münchner Gasteig, beim Yehudi Menuhin Festival, dem Deutschen Theater München, beim Festival Glyndebourne und an der Royal Albert Hall in London.

 

Official Website: www.schuettengruber.com

Marco Di Sapia- Pluto/Aristeus

KURZBIOGRAPHIE

Marco Di Sapia ist seit September 2013 festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er in verschiedenen Hauptrollen zu sehen ist, wie u.a. Papageno, Danilo, Sweeney Todd, Falke, Boni, Benozzo (Gasparone) und Paul (Der Opernball). Seit seinem Hausdebüt 2009 war er auch in 'Fra Diavolo', 'Rusalka', 'Die lustigen Weiber von Windsor', 'Carmen', 'Gianni Schicchi', Cerhas 'Onkel Präsident', 'Viva la mamma', 'Bohème', 'Der Kongress tanzt' und 'Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen' zu sehen.

Gastspiele führten ihn in den vergangenen Saisonen u.a. an das Teatro S. Carlo Napoli (Danilo), Savonlinna Opera Festival (Danilo), Bunka Kaikan Theater Tokyo (Danilo, Falke, Boni), Opéra National de Montpellier (Jupiter, What next, Don Profondo), als Belcore an der Opéra de Limoges, dem Opéra Théâtre de St. Etienne und der Opéra de Rouen, Danilo am Staatstheater Kassel und an der Oper Graz, Zamti in Cherubinis Oper 'Koukourgi' am Stadttheater Klagenfurt sowie Don Profondo in Rossinis 'Il viaggio a Reims' am Staatstheater Nürnberg sowie an zahlreiche wichtige französische Bühnen wie Reims, Bordeaux, Toulouse, Marseille, Nizza und Nancy. Weiters die Opèra de Lyon (Djamileh) und die Opéra de Toulon (Tosca). Sein Bühnendebut als Opernsänger hatte er in 'Candide' im Jahre 2000 mit der Neuen Oper Wien, bei der er über die Jahre in über 13 Produktionen mitwirkte. Als Schauspieler ist er regulär in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen tätig (zuletzt 'Alarm für Cobra 11' und 'Soko Stuttgart'). Marco Di Sapia wurde in Genua geboren und wuchs in Rom auf, wo er seine Schauspielausbildung erhielt, ehe er sich dem Gesang zuwandte. Seit 19 Jahren ist er nunmehr als professioneller Opernsänger und Schauspieler tätig und sieht in der Musik und im Theater eine wichtige Form der Verbreitung von Kultur im Sinne von Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen. Sein Bezug zum Theater Bad Hall ist sehr besonders, da er hier im Jahre 2001 in der Produktion 'Der Bettelstudent' auf der Bühne seine heutige Frau kennengelernt hat, mit der er heute in Wien lebt und 3 Kinder hat. 

Robert Kolar- Hans Styx, Diener Merkurs und Merkur, Götterbote

"Je mehr man über Kunst philosophiert, desto unschärfer wird sie manchmal. Desto weniger man das aber tut, desto schärfer kann sie einen machen. KLANGBADHALL verspricht einen Aufbruch in eine neue Ära dieses Festspielortes. Die daran beteiligten Kolleginnen und Kollegen rechtfertigen einen optimistischen Blick in die Zukunft!"

KURZBIOGRAPHIE

Nach seiner Schauspielausbildung am Konservatorium Wien spielte Robert Kolar u.a. in Wien am Theater in der Josefstadt, an der Wiener Volksoper, am Stadttheater Klagenfurt, an der Bühne Baden, an der Landesbühne Rheinland-Pfalz und bei den Sommerfestspielen in Stockerau, Berndorf, Röttingen und bei den Herbsttagen Blindenmarkt. Darüber hinaus war er mehrfach im Rahmen von Theater- und Operettentourneen in Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark und Österreich zu sehen und ist als Wienerliedsänger, Kabarettist, Moderator und Bühnenautor tätig.

Official Website: www.robertkolar.com

Georg Lehner- Jupiter, oberster Gott

"Ein Teil meiner Familie kommt aus Oberösterreich, konkret aus dem Salzkammergut und dem Hausruck und so finde ich es ganz toll und aufregend, nun in Bad Hall mit ORPHEUS IN DER UNTERWELT zu meinen Wurzeln zurückzukehren. Daher: "Mit Freuden, Spiel und Gesang, auf nach Bad Hall!" 

KURZBIOGRAPHIE

Geboren in Wien, schloss Georg Lehner vorerst ein Oboenstudium ab und arbeitete mehrjährig bei Orchestern wie den Wiener Symphonikern oder den Wiener Philharmonikern. In der Folge wechselte er ins Gesangsfach und absolvierte sein Studium  für Oper, Lied, Oratorium an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. KS Hilde Rössel-Majdan und Prof. KS Walter Berry.

Engagements als Opern-, Operetten-, Lied- und Oratoriensänger sowie Lehrtätigkeit bei Meisterklassen führen den lyrischen Bariton seither nach Japan, in die USA, Südamerika und in verschiedene Länder Europas. Meisterklassen in den USA gehörten zu den Höhepunkten der Jahre 2014 und 2015. Seit 2008 führten ihn Engagements an die Wiener Volksoper, es folgen regelmäßige Auftritte beim Opernfestival Tino Pattiera in Dubrovnik sowie bei Oratorien und Messen u.a. bei den Mozartwochen im Salzburger Dom und bei den Haydn Festtagen in Eisenstadt. 

2012 gründete er die „Schubertiade im 8ten“ zur Förderung der Liedkultur in der Wiener Josefstadt mit den „Liebesliederwalzern“ von Johannes Brahms unter Mitwirkung von Birgid Steinberger, Angelika Kirchschlager und Norbert Ernst, begleitet von Georg Beckmann und Antoinette van Zabner am Klavier. Er ist auch künstlerischer Leiter des Projekts.

Zu seinen jüngsten Engagements 2016 zählte „Die Winterreise“ im Stift Sankt Lambrecht, begleitet von Georg Beckmann, die Sommeroperette in Baden (Frasquita, Lehár) sowie „Die schöne Müllerin“ mit Peter Matić und Georg Beckmann im MuTh in Wien. Seit 2015 lehrt Georg Lehner Gesang und Interpretation am Richard-Wagner-Konservatorium in Wien.

RITA-LUCIA SCHNEIDER- Juno, Jupiters Frau, oberste Göttin

"Kunst erhält unseren innersten Kern als Menschen am Leben. Sie ist in ihrem Abverlangen absolut und erzwingt ein offenes Herz um sich zu entfalten. Niemand hat es schöner formuliert als Auguste Rodin: 'Worauf es ankommt: sich rühren lassen, lieben, hoffen, erschauern, leben. Mensch sein, bevor man Künstler ist. Die wahre Kunst pfeift auf die Kunst.'"

KURZBIOGRAPHIE

Die Künstlerin und Mezzosopranistin Rita-Lucia Schneider zeichnet sich durch besondere Vielseitigkeit aus. Ihre internationale  Karriere startete sie an der Volksoper Wien als Anita in Philippe Arlauds Produktion der West Side Story. Seitdem hat sie eine Vielzahl an Partien verkörpert und in den letzten Jahren zahlreiche dramatische Mezzo-Rollen wie Carmen (Carmen, Bizet), Eboli (Don Carlos, Verdi), Azucena (Il Trovatore, Verdi) oder auch Waltraute (Götterdämmerung, Wagner) oder Venus (Tannhäuser, Wagner) in ihr Repertoire aufgenommen. Sie arbeitete am Landestheater Detmold, bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn (Eröffnung des neuen Festspielhauses), an den Theatern Ulm, Osnabrück, Heilbronn, am Teatro Sociale di Trento, am Slowenischen Nationaltheater Maribor, der Staatsoper Danzig und der Städtischen Oper Stettin mit großem Erfolg. Im Fachbereich Operette/Spieloper interpretierte sie Rollen wie Nicklausse/Muse (Les Contes’d Hoffmann, Offenbach) die Marquise de Berkenfield (La fille du régiment, Donizetti) beim Festival Oper Klosterneuburg. Als Czipra (Der Zigeunerbaron, Johann Strauss, Sohn) gastierte sie bei diversen Festivals in Österreich, Belgien, Holland und Liechtenstein. In Österreich ist sie gern gesehener Gast am Theater Baden, bei den Opernfestspielen St. Margarethen, den Opernfestspielen Stift Melk, den Schlossfestspielen Langenlois sowie am Schlosstheater Schönbrunn. Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist ohne Zweifel die Rolle der Jade Boucher in "Dead Man Walking" (Jake Heggie), ein Werk, das im Theater an der Wien gezeigt wurde. Als Konzertsängerin interpretierte sie Lieder wie Rückert-Lieder (Mahler), Wesendonck-Lieder (Wagner) oder Oratorien wie Händels Messiah, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Bachs Johannes- und Matthäus-Passion, sowie Mozarts und Verdis Requiem mit Orchestern wie dem Tonkünstler-Orchester, dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag, dem Barockensemble der Wiener Symphoniker und dem Orquestra Nacional do Porto, und mit namhaften Dirigenten wie Gustav Kuhn und Franz Welser-Möst. In jüngster Vergangenheit wendet Rita-Lucia Schneider sich wiederholt dem Bereich Regie zu. Gemeinsam mit Wolfgang Gratschmaier inszenierte sie im Sommer 2016 Cosi fan tutte (Mozart) im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Zusammenarbeit mit dem MUK Wien. Davor inszenierte sie Werke wie The Rape of Lucretia (Britten) oder Die Geschichte der Oper (Ybbsiade). 2017 inszeniert sie Gratschmaier/Schneider ORPHEUS IN DER UNTERWELT von Jacques Offenbach für die Neueröffnung des Festivals KLANGBADHALL.

Elena Suvorova- Juno, Jupiters Frau, oberste Göttin

"Kunst ist für mich die intensivste und aufregendste Art das Leben zu durchqueren und auszukosten."

KURZBIOGRAPHIE

Die Mezzosopranistin Elena Suvorova hat in ihrer Heimatstadt St. Petersburg Schauspiel, Kunstgeschichte und Gesang studiert. Nach dem Gewinn eines Stipendiums kam sie nach Wien, wo sie bei KS Oskar Hillebrandt Gesangsunterricht nahm. 
Als freischaffende Opernsängerin hat Elena Suvorova in den letzten Jahren an zahlreichen europäischen und internationalen Opernhäusern und Konzertbühnen debütiert. Unter anderem war sie als 'Zucena' in 'Il Trovatore (Verdi) an der Staatsoper  Minsk (Weißrussland), als 'Ezibaba' in 'Rusalka' (Dvořák), als 'Ulrika' in 'Un ballo in maschera' (Verdi) am Opernhaus Kosice (Slowakei), als 'Erda' in 'Rheingold', als ‚Schwertleite' in 'Die Walküre‘, am Stadttheater Lübeck, als 'Erda' in 'Siegfried' unter der musikalischen Leitung von Dennis Russel Davies am Musiktheater in Linz und als 'Ortrud' in 'Lohengrin' am Theater Vorpommern, alle benannten Werke stammen von Richard Wagner, zu hören. Im Rahmen der Tiroler Festspiele in Erl sang sie unter der Leitung von Gustav Kuhn ebenfalls 'Ortrud' in 'Lohengrin' und ‚Erda' im dortigen 'Ring des Nibelungen'. Unter der musikalischen Leitung von Philip Jordan konnte sie ihr Debut in Opera de Bastille in Schönbergs 'Moses und Aaron‘ in der Regie Romeo Castellucci feiern.
Eine rege Konzerttätigkeit führte die junge Künstlerin unter anderem auf die Bühnen des Wiener Konzerthauses, des Wiener Musikvereines, in zahlreiche Städte Europas und auch Asiens, wie das 'Culture Center' in Hongkong. Zum Konzertrepertoire der Mezzosopranistin zählen Werke wie das ‚Requiem' von Giuseppe Verdi, die '8. Symphonie' von Gustav Mahler oder die '9. Symphonie' von Ludwig v. Beethoven.

 

Elena Suvorova sang die Rolle der 'Juno' am 9., 10., 11., 18., 23. und 30. Juni sowie am 2. und 8. Juli 2017.

Frauke Schäfer- Venus, Göttin der Liebe

"Die Bedeutung von Kunst und Musik liegt für mich darin, Musik und Theater gemeinsam mit dem Publikum zu erleben, Freude zu bereiten und Begeisterung zu wecken. Mit Witz, Temperament, mitreißender Musik und neuen Eindrücken werden wir das operettenbegeisterte Bad Haller Publikum in eine neue Ära des Musiktheaters begleiten."

KURZBIOGRAPHIE

Die in Frankenthal / Pfalz geborene Sopranistin studierte Gesang, Lied und Oratorium sowie musikdramatische Darstellung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, u.a. bei KS Prof. Walter Berry und KS Elisabeth Schwarzenberg und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab.

Frauke Schäfer gastierte an der Wiener Kammeroper, der Wiener Volksoper, der Bühne Baden, den Theatern von Klagenfurt, St. Gallen, Erfurt, Bonn, Freiburg, dem Landestheater Linz, der Oper Frankfurt, dem Nationaltheater Mannheim und der Staatsoperette Dresden. Im Festengagement war sie mehrere Jahre dem Theater St. Gallen und der Oper Frankfurt verbunden. Darüber hinaus wurde die Sängerin zu zahlreichen Festivals eingeladen, so von der Oper Klosterneuburg, den Schlossfestspielen Langenlois, den Herbsttagen Blindenmarkt, dem Festival Musik und Theater Saar, dem Musiktheater Schönbrunn, dem Musiktheaterfrühling Kilb, den Luisenburgfestspielen Wunsiedel, den Operettenfestspielen Bad Hall, der Operette Leuk sowie der Oper Schloss Hallwyl.

Die wichtigsten Partien ihres Repertoires sind die "Gräfin" (Die Hochzeit des Figaro, W. A. Mozart), "Agathe" (Der Freischütz, C. M. v. Weber), "Marie" (Die verkaufte Braut, Smetana), Lisa (Das Land des Lächelns, Lehár), Hanna Glawari (Die lustige Witwe, Lehár), Rosalinde (Die Fledermaus, Strauss-Sohn), Gräfin Mariza, Fedora (Die Zirkusprinzessin, Kálmán), Kurfürstin (Der Vogelhändler, Zeller), Laura (Der Bettelstudent, Millöcker), Helene (Ein Walzertraum, Oskar Straus),Friederike, Clivia, Julia (Der Vetter aus Dingsda, Künneke) und viele weitere.

Eine rege Konzerttätigkeit im Oratorienbereich vom Barock bis zur Moderne, Liederabende, Tourneen  sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten die Sängerin nach Österreich, Dänemark, Frankreich, Finnland, Korea, Ungarn und in die Schweiz. Sie konzertierte mit namhaften Orchestern wie der Musica Antiqua Köln, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, den Bochumer Symphonikern, der Sinfonietta Baden, der Sinfonietta Schaffhausen, der Kirchenmusik St. Augustin und dem Concilium Musicum Wien.

Zuletzt gastierte die Sopranistin als Viktoria (Viktoria und ihr Husar) im Rahmen einer Tournee in Deutschland und der Schweiz sowie als Gräfin Gabriele (Wiener Blut) bei den 10. Classionata Musikfesttagen (CH).

In Bad Hall war Frauke Schäfer bereits 2015 als Lisa (Das Land des Lächelns) zu erleben.

www.frauke-schaefer.com

 

Christiane Marie Riedl- Diana, Göttin der Jagd

„Musik ist mein Leben“, ist in meinem Fall keine schnell dahingesagte Floskel, sondern pure Wahrheit. Im Bauch meiner Mutter besuchte ich bereits Parsifal, mein Vater spielte Musik bis in die späten Nachtstunden, wir sangen sogar auf den Autofahrten in den gemeinsamen Familienurlaub. Die größte Wendung meines Lebens vollführte sie allerdings, als ich meine große Liebe auf der Bühne bei Don Giovanni kennenlernen durfte. Neben meinen eigenen Instrumenten und meiner Stimme, die mir halfen meine Leidenschaft zu Gehör zu bringen und zu entwickeln, hatte ich das Glück auch im lateinamerikanischen Formationsnationalteam 5 Jahre tanzen zu können. Auf diese Weise ergab sich die Möglichkeit der Musik auch durch meinen Körper Ausdruck zu verleihen.

In Bad Hall freue ich mich besonders auf die neuerliche Zusammenarbeit mit Intendant Ernst Theis und seinem Team und auf die Möglichkeit mit meinen Kollegen wieder ein neues Publikum und seine Bühne kennenzulernen, auf der bereits so viele schöne Produktionen Premiere feierten. Abgesehen davon sollen die Mehlspeisen in Bad Hall auch nicht zu verachten sein lassen."

KURZBIOGRAPHIE

Die Mezzosopranistin Christiane Marie Riedl fand ihren Zugang zur Musik in frher Kindheit. Durch Klavier-, Violin- und Tanzunterricht unterstützt, fand sie im Gesang ihre große Passion. Die Musik fügte eins zum anderen und so lernte sie, nach ihrem Studium an der Univ. f. Musik u. darst. Kunst Wien, ihre große Liebe bei Don Giovanni kennen. Als Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe sowie R. Wagner Stipendiatin konnte sie mit Persönlichkeiten wie B. Fassbänder, H. Niquet, P. Harnoncourt und R. Villazon zusammenarbeiten. 2012-2014 engagierte man sie ans Staatstheater Nürnberg, wo sie als Zerlina ihr Debüt gab.

Es folgten unter anderem Rollen wie Mercedes, Flora Bervoix, Roßweiße, Nancy (Albert Herring) und Cherubino. Die Jahre 2015-2017 führten sie ans Theater Erfurt, Theater Ulm,die Volksoper Wien, die Musikalische Komödie Leipzig und das Theater Bonn. Nach reger Konzerttätigkeit in Mexiko, Kanada und Europa konnte man sie ebenfalls im Brucknerhaus Linz (9. Symphonie L. v. Beethoven), den Sommerfestspielen Kufstein und Baden erleben. Im Sommer 2017 freute sie sich auf die Operettenfestspiele Bad Hall und die neuerliche fruchtbare Zusammenarbeit mit Intendant Ernst Theis und ihren Kollegen. Lesen Sie mehr unter: www.christianemarieriedl.com

www.christianemarieriedl.com

Nataliya Stepanyak- Minerva, Göttin der Weisheit

"… denn Kunst ist eine Tochter der Freiheit... (Friedrich Schiller). Kunst und Theater ermöglichten mir, für einen Tag ein anderer Mensch mit einer anderen Geschichte und anderen Problemen zu werden. 

Das Festival KLANGBADHALL gibt mir die Möglichkeit, mit sehr guten Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, mich dadurch weiterentwickeln zu können und auch mit Rita-Lucia Schneider-Ploy und Wolfgang Gratschmaier, mit denen ich bereits zusammen gearbeitet habe, eine neue Produktion machen zu können. Das macht mir besonders große Freude."

KURZBIOGRAPHIE

Die 26jährige Sopranistin Nataliya Stepanyak stammt aus Lviv in der Ukraine, wo sie das Musikgymnasium und später die Solomia Krushelnytska der Mykola Lysenko Nationale Musikakademie besuchte und bei Igor Kushpler ein Gesangsstudium absolvierte. Am selben Institut legte sie neben ihrem Gesangsstudium auch ein Studium im zentralen künstlerischen Fach „Bandura“ bei Lyudmyla Posikira ab. Sie absolvierte ihre Studien mit den akademischen Graden Bachelor und Master of Arts.

In der Folge kam sie nach Österreich und belegte den Masterstudiengang „Sologesang" bei Elena Filipova und einen weiteren Masterstudiengang „Oper“ bei Niels Muus, beides an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Sie ist Preisträgerin des Vladimir Spivakov-Fonda in Moskau. Zu ihren Rollen gehören die „Musette" (La Boheme, Giacomo Puccini), die „Natalka" (Natalka Poltavka, Mykola Lysenko), die „Papagena" (Zauberflöte, W. A. Mozart) oder auch die „Servilia" (La Clemenza di Tito, W. A. Mozart). Die Rolle der „Despina“ (Cosi fan tutte, W. A. Mozart) sang sie erst jüngst im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker. Ihre Debuts im Brucknerhaus Linz, im Musikverein Graz oder im Wiener Konzerthaus hat Nataliya Stepanyak bereits hinter sich. 

Josef Krenmair- Bacchus, Gott des Weines

"Wenn´s mir vergönnt sein mag, mit Spiel, Gesang und Humor die Herzen zu berühren, dann ist´s das größte Glück für mich. Und so freu ich mich, auch beim Festival  KLANGBADHALL wieder meinen Teil beitragen zu dürfen und wünsche uns allen gutes Gelingen."

KURZBIOGRAPHIE

Der aus Oberösterreich stammende Sänger und Charakterschauspieler erhielt seine Schauspiel-Ausbildung am Linzer Phönixtheater und diplomierte am Opernstudio der Stadt Wien bei Kammersänger Waldemar Kmentt. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Gesangspartien und Rollen, so sang er beispielsweise den „Benoit" (La Bohème, Puccini), den „Prodekan“ und den "Baron Weps“ (Vogelhändler, Zeller), den Fürsten „Ypsheim" und den „Kagler" (Wiener Blut, Strauss-Sohn) den „Frank" und den „Frosch" (Die Fledermaus, Strauss-Sohn). Im Jänner 2017 debütierte er als Ollendorf (Bettelstudent, Millöcker) im Rahmen einer Produktion des Salzburger Operettentheaters. 

Zu seinen Schauspiel- & Musicalpartien gehören Rollen wie der „Wurzl" (Bauer als Millionär, Raimund) der „Valentin" (Verschwender, Ferdinand Raimund) sowie "Dr. Doolittle“ (My Fair Lady, Loewe/Lerner). 

2008 bis 2015 baute er sich neben seinen Engagements sein eigenes Theater im Bezirk Eferding, wo die Kalköfner Festspiele mittlerweile in die 3. Saison gehen. Informationen zu diesem außergewöhnlichen Theaterprojekt sind auf der offiziellen Website des Theaters zu finden -  www.kundkkammerbuehne.jimdo.com.

Sébastien Parotte- Mars, Gott des Krieges

"Die Stimme ist ein Spiegel der Seele. La voix est le miroir de l'âme. Musik vereint die Seele in Harmonie mit allem Existierenden. La musique met l'âme en harmonie avec tout ce qui existe.

Ich freue mich mit neuen Kollegen auf neuer Bühne ein mir vertrautes Programm auf dem Festival KLANGBADHALL zu singen."

KURZBIOGRAPHIE

Neben Konzerten mit dem Philharmonischen Orchester von Lüttich war er am Theater Limoges, der Opéra National de Lorraine, Festival d’Aix-en-Provence, Festival Verbier, Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, Opéra National de Bordeaux und am Landestheater Linz engagiert. Seit der Saison 2011/12 ist er am Staatstheater Nürnberg engagiert, wo er mit Leporello in Don Giovanni sein Debüt gab.

In jüngster Vergangenheit erarbeitete er Produktionen wie "La Cenerentola" (Rossini) in Montenegro, "La Traviata" (Verdi) am Theater Hof (Deutschland), weitere Engagements führen ihn an die l'Opéra National de Bordeaux, die l'Opéra National de Nancy, das Landestheater Linz, zum Festival d’Aix-en-Provence und viele andere Institutionen mehr. Sein jüngstes Projekt im vergangenen Jahr war die Produktion "Jeanne d'Arc au Bûcher" beim l'Orchestre Royal Philarmonique de Liège.

Katrin Fuchs- Cupido, Liebesgott

"Nach meinem Einstand als Stasi in der Csárdásfürstin freue ich mich, unter dem frischen Wind von Ernst Theis erneut in Bad Hall auf der Bühne stehen zu dürfen.

Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Kunst jedem Menschen zugänglich und nicht einer elitären Gesellschaftsschicht vorbehalten ist."

KURZBIOGRAPHIE

Die gebürtige Wienerin erhielt eine umfangreiche künstlerische Ausbildung in ihrer Heimatstadt.Ihr Repertoire umfasst Partien wie Gretel (Hänsel und Gretel), Papagena (Die Zauberflöte), Christel (Der Vogelhändler), Ernestine (Salon Pitzelberger), Anna (Das Feuerwerk), Annamirl (Der Fidele Bauer), Sora (Gasparone), O Lia San (Viktoria und ihr Husar), Pepi/Cagliari (Wiener Blut) uvm. Auftritte u.a. im Schlosstheater Schönbrunn, im Großen Festspielhaus Salzburg, im Theater St. Gallen (CH), bei den Herbsttagen Blindenmarkt, im Rahmen der Oper Klosterneuburg und an der Staatsoperette Dresden; darüber hinaus gastierte sie mehrfach an der Bühne Baden. Einem breiten Publikum konnte sie sich bei den Seefestspielen Mörbisch als Eliza Doolittle (My Fair Lady) und Riquette (Viktoria und ihr Husar) vorstellen.

 

 

www.katrinfuchs.at