SOPHIE KLUSSMANN - Rosalinde, Gabriels Frau

 „Musik ist von Kindesbeinen an die große Liebe meines Lebens. Diese zu teilen, mit meinen Kollegen auf der Bühne sowie meinem Publikum, ist ein wunderbares Geschenk. Ich freue mich auf weitere inspirierte, lustige und bewegende Momente auf dem Festival KLANGBADHALL.“

KURZBIOGRAPHIE

Mozart’s Konzertarien, die sie weltweit mit Martin Haselböck und der Wiener Akademie sang oder die Musik des 20. Jahrhunderts, welche sie mit ihren Kammermusikpartnern wie dem Berliner Scharoun Ensemble, dem Pianisten Oliver Triendl uva aufführt und einspielt - Sophie's dunkle, warme und dennoch hohe Sopranstimme verschmilzt mit den verschiedensten Musikstilen.

Ihr Studium absolvierte sie an den Hochschulen für Musik Detmold und Köln bei den Professoren Thomas Quasthoff und Klesie Kelly - Moog. Margreet Honig begleitete sie stimmlich viele Jahre, heute arbeitet sie mit Dunja Véjzovic.

Von 2009 bis 2011 war sie festes Ensemblemitglied der Oper Halle, wo sie wichtige Fachpartien wie Pamina (Zauberflöte), Cherubino (Le Nozze di Figaro), Nannetta (Falstaff), Dorinda (Orlando), Wellgunde (Rheingold / Götterdämmerung), Waldvogel (Siegfried), Junger Hirte (Tannhäuser) und den Sopranpart der Carmina Burana gestaltete. 2013 coverte sie Anna Netrebko’s 'Donna Anna' bei den Osterfestspielen Baden Baden. Ihre darstellerische Intensität verstärkte sich sehr durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schauspieler John Malkovich, an dessen Seite sie über Jahre hinweg zwei Produktionen des Wiener Regisseurs Michael Sturminger auf internationalen Bühnen sang. Ihr jüngstes Opernengagement führte sie 2016 nach Wuhan / China, wo sie ihr Rollendebüt der Micaela (Carmen) gab.

Die großen Werke von Johann Sebastian Bach bis Gustav Mahler singt sie an der Seite von Marek Janowski, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Michael Gielen, Michael Sanderling und Karl Heinz Steffens mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem SWR Sinfonieorchester, dem Budapest Festival Orchestra, der Potsdamer Kammerakademie, den Düsseldorfer Symphonikern und der Staatsphilharmonie Rheinland - Pfalz. Diese Zusammenarbeit führt sie in Konzertsäle wie die Philharmonie Berlin, den Musikverein Wien, das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Zürich, den Muziekgebouw Amsterdam, die Liszt Musikakademie sowie den Palace of Arts Budapest, das Théâtre du Châtelet Paris, das New York City Center, Ann Arbor’s Power Center for the Performing Arts, die Concert Hall of National Grand Theatre Peking und das Teatro del Bicentenario in León, Mexico.

Sophie Klußmann arbeitete mit führenden Originalklangspezialisten wie Marcus Creed, Václav Luks oder Attilio Cremonesi. Der Komponist Christian Jost schrieb eigens zwei Partien für sie, die an der Komischen Oper Berlin sowie der Oper Halle aufgeführt wurden. Mit dem Ensemble musikFabrik sang sie Werke von György Ligeti und Karl-Heinz Stockhausen. 2016 verkörperte sie in der Uraufführung der Oper 'Lady Macbeth' des Berliner Komponisten Frank Schwemmer die Titelpartie. 2015 erschien ihr Debütalbum bei Capriccio Wien mit Werken des Zemlinsky Schülers Karl Weigl. 2018 singt Sophie Klußmann mit Marcus Bosch und der Staatsphilharmonie Nürnberg Mahler's vierte Symphonie singen, sie ist wieder zu Gast beim internationalen Kammermusikfestival Kuhmo / Finnland und tritt erstmals beim Rheingau Festival auf.

Ksenia Skorokhodova, Rosalinde (Cover)

"Ich freue mich sehr auf Rosalinde in der Fledermaus, wo man sich nicht nur gesanglich und musikalisch, sondern auch sehr stark schauspielerisch ausdrücken kann. Ich bin glücklich, an so einem inspirierenden Ort mit einem wunderbaren Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Ernst Theis und Regisseur Gerald Pichowetz arbeiten zu dürfen." KURZBIOGRAPHIE Die junge aufstrebende Sopranistin Ksenia Skorokhodova stammt aus Wolgograd. Sie zeichnet sich durch ein einzigartiges Timbre in ihrer Stimme und starke Bühnenpräsenz aus. Mit 6 Jahren lernte sie Violine in der Musikschule ihres Heimatorts und zeigte gleichzeitig besonderes Interesse an Chor- und Sologesang. Nach dem Musik-College verließ sie ihre Heimatstadt und begann das Sologesang-Studium in St. Petersburg, das sie im Jahr 2015 abschloss. Kurz darauf zog sie nach Wien. Ksenia ist Preisträgerin und Finalistin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Russland und Europa. Im Dezember 2017 debütierte sie auf Einladung von Maestro Ahmed El Saedi im großen Saal der Oper Kairo als erster Solosopran in Mozarts großer 'C-Moll Messe'. Es folgten zahlreiche Solokonzerte und TV-Auftritte. Außerdem stand sie bereits als 'Gianetta' in Donizettis Oper 'L'elisir d'amore' und als 'Lucy' in Menottis Oper 'The Telephone' auf der Bühne.

Romana Amerling- Adele, Kammermädchen

"Musik ist für mich eine universelle Sprache! Ich freue mich, Teil des entstehenden Festivals KLANGBADHALL zu sein."

KURZBIOGRAPHIE

Die Sopranistin Romana Amerling wurde in Wien geboren. Sowohl als Konzertsängerin, als auch auf der Opernbühne konzertiert sie mit namhaften Künstlern und Orchestern in den wichtigsten Musikzentren. Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben pflasterten ihre musikalische Laufbahn. Sie debütierte früh als Solistin bei den Bregenzer Festspielen sowie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Romana Amerling war Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden und gastierte an renommierten Opernhäusern mit Rollen wie 'Susanna' (Figaros Hochzeit), 'Adele' (Fledermaus), 'Despina' (Cosi fan tutte) uam.. Ein wichtiges Augenmerk legt Romana Amerling auf ihr Dasein als Konzertsängerin. So sang sie an der Seite von Bernarda Fink und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker Pergolesis 'Stabat Mater' beim Festival 'Musica Sacra' in Rom sowie im Wiener Musikverein. Auch die zeitgenössische Musik nimmt einen großen Raum in Romana Amerlings künstlerischem Schaffen ein. Sie verkörperte diverese Hauptrollen in Opernproduktionen für 'Wien Modern'. 

Roswitha Straka- Ida, ihre Schwester

"In Bad Hall zu spielen ermöglicht mir nicht nur mit einem exzellenten und sympathischen Team zusammenzuarbeiten, sondern auch eine Art Familientradition weiterzuführen, da hier bereits mein Vater in vergangenen Jahrzehnten fantastische Bühnenbilder gezaubert hat. Pointiertes Spiel, virtuoser Gesang, himmlische Melodien, schwungvoller Tanz, leuchtendes Spektakel und die unendliche Bandbreite von Gefühl und Koketterie menschlichen Daseins – welches Genre bietet hier mehr Facetten als die Operette? Was kann man sich deshalb Schöneres wünschen, selbst als ein künstlerisch schaffender Teil dieses kurzweiligen Festes, das Publikum in eines der weltweit beliebtesten Juwelen ihrer Art eintauchen zu lassen – nämlich in DIE FLEDERMAUS. Also Langeweile gibt es nie da, das schreibt Euch die IDA!"

 

KURZBIOGRAPHIE

 

Seit Kindesbeinen steht die junge Wiener Künstlerin auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Neben ausgezeichneten Schulerfolgen genoss sie ihren künstlerischen Unterricht in Klavier, Ballett, Schauspiel, Sprechen und Gesang privat sowie an Instituten wie der YAMAHA Musikschule, der Ballettschule der österreichischen Bundestheater, dem Konservatorium der Stadt Wien, dem Max Reinhardt Seminar und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bereits vor und während ihrer Ausbildungen steht sie in Ensemble- bis größeren Solo-Rollen auf Bühnen wie beispielsweise der Staatsoper Wien und Volksoper Wien, dem Theater Akzent, dem Theater an der Wien und Locations wie Gasometer, Rathausplatz, Reigen, Off-Theater, Schikaneder uam. An der Wiener Volksoper wurde sie für das Gloria Theater Wien entdeckt, an dem sie seit 2008 immer wieder in Neben- u. Hauptrollen an der Seite von Stars wie Waltraut Haas, Hilli Reschl, Gerald Pichowetz, Andreas Steppan, Dorian Steidl, Dany Sigel, Hilde Rom, Peter Lodynski uvm. zu sehen ist und sich dort bereits eine Fan-Gemeinde erarbeiten konnte. Dem breiteren Publikum sollte sie aus Werbung und Film nicht ganz unbekannt sein. Durch ihre enorme Flexibilität und Wandlungsfähigkeit in Optik, Spiel und Stimme konnte Sie für sich bereits schöne Erfolge verzeichnen. Neben Ihrer künstlerischen Arbeit ist ihr die Forschung im Bereich Theater, Film und Medien ebenso bedeutsam, wie die Pflege und Erhaltung österreichischen Kulturguts. Ihr Debüt beim Festival KLANGBADHALL 2019 feiert Roswitha Straka in der Rolle der IDA.

RITA-LUCIA SCHNEIDER- Prinz Orlovsky

"Kunst erhält unseren innersten Kern als Menschen am Leben. Sie ist in ihrem Abverlangen absolut und erzwingt ein offenes Herz um sich zu entfalten. Niemand hat es schöner formuliert als Auguste Rodin: 'Worauf es ankommt: sich rühren lassen, lieben, hoffen, erschauern, leben. Mensch sein, bevor man Künstler ist. Die wahre Kunst pfeift auf die Kunst.'"

KURZBIOGRAPHIE

Die Künstlerin und Mezzosopranistin Rita-Lucia Schneider zeichnet sich durch besondere Vielseitigkeit aus. Ihre internationale  Karriere startete sie an der Volksoper Wien als Anita in Philippe Arlauds Produktion der West Side Story. Seitdem hat sie eine Vielzahl an Partien verkörpert und in den letzten Jahren zahlreiche dramatische Mezzo-Rollen wie Carmen (Carmen, Bizet), Eboli (Don Carlos, Verdi), Azucena (Il Trovatore, Verdi) oder auch Waltraute (Götterdämmerung, Wagner) oder Venus (Tannhäuser, Wagner) in ihr Repertoire aufgenommen. Sie arbeitete am Landestheater Detmold, bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn (Eröffnung des neuen Festspielhauses), an den Theatern Ulm, Osnabrück, Heilbronn, am Teatro Sociale di Trento, am Slowenischen Nationaltheater Maribor, der Staatsoper Danzig und der Städtischen Oper Stettin mit großem Erfolg. Im Fachbereich Operette/Spieloper interpretierte sie Rollen wie Nicklausse/Muse (Les Contes’d Hoffmann, Offenbach) die Marquise de Berkenfield (La fille du régiment, Donizetti) beim Festival Oper Klosterneuburg. Als Czipra (Der Zigeunerbaron, Johann Strauss, Sohn) gastierte sie bei diversen Festivals in Österreich, Belgien, Holland und Liechtenstein. In Österreich ist sie gern gesehener Gast am Theater Baden, bei den Opernfestspielen St. Margarethen, den Opernfestspielen Stift Melk, den Schlossfestspielen Langenlois sowie am Schlosstheater Schönbrunn. Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist ohne Zweifel die Rolle der Jade Boucher in "Dead Man Walking" (Jake Heggie), ein Werk, das im Theater an der Wien gezeigt wurde. Als Konzertsängerin interpretierte sie Lieder wie Rückert-Lieder (Mahler), Wesendonck-Lieder (Wagner) oder Oratorien wie Händels Messiah, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Bachs Johannes- und Matthäus-Passion, sowie Mozarts und Verdis Requiem mit Orchestern wie dem Tonkünstler-Orchester, dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag, dem Barockensemble der Wiener Symphoniker und dem Orquestra Nacional do Porto, und mit namhaften Dirigenten wie Gustav Kuhn und Franz Welser-Möst. In jüngster Vergangenheit wendet Rita-Lucia Schneider sich wiederholt dem Bereich Regie zu. Gemeinsam mit Wolfgang Gratschmaier inszenierte sie im Sommer 2016 Cosi fan tutte (Mozart) im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Zusammenarbeit mit dem MUK Wien. Davor inszenierte sie Werke wie The Rape of Lucretia (Britten) oder Die Geschichte der Oper (Ybbsiade). 2017 inszeniert sie Gratschmaier/Schneider ORPHEUS IN DER UNTERWELT von Jacques Offenbach für die Neueröffnung des Festivals KLANGBADHALL.

EUGENE AMESMANN- Gabriel von Eisenstein

"Kunst ist für mich der vollkommene Ausdruck persönlichster Empfindung, sei es in Wort oder Musik, in Farbe, Form oder Bewegung. Sie ist die unübertroffene Sprache, die weltweit verstanden wird. Ich freue mich sehr darauf in diesem schönen Ort wieder singen und das Publikum begeistern zu dürfen."

KURZBIOGRAPHIE

Eugene  Amesmann  wurde in Tirol geboren und wuchs in Wien auf. Er studierte Gesang bei Prof. Delia-Marion Neuhold, bei KS Oskar Hillebrandt und Prof. Gabriele Lechner. Seit einiger Zeit wird er gesanglich sehr erfolgreich gecoached von Prof. Linda Plech in Wien. Von 2003-2007 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Zahlreiche Auftritte in Oper und Operette.  Seit  2009  arbeitet Amesmann freischaffend. Operettentourneen führten ihn durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Einige seiner wichtigsten Fachpartien im Bereich Operette sind 'Gabriel von Eisenstein' (Die Fledermaus, Strauss), 'Prinz Sou-Chong' (Das Land des Lächelns, Lehár), 'Graf Tassilo' (Gräfin Mariza, Kálmán) und 'Herzog von Urbino' (Eine Nacht in Venedig, Strauss). Persönliche Einladungen brachten ihn zu den Luisenburger Festspielen, zu den Operettenfestspielen Bad Ischl, Laxenburg und Bad Hall.

Diverse Opernkonzerte und zahlreiche Operettenkonzerte bereichern die Laufbahn des Künstlers. Sie führten ihn nach Deutschland, Polen, in die Niederlande, die Slowakei, die Schweiz und Liechtenstein. Von besonderer Bedeutung sind die Konzerte in den USA, in Los Angeles und San Diego, sowie das Megakonzert  2016  in Shanghai, China. In jüngster Vergangenheit gastierte er auch zwei Mal in Japan, jeweils als 'Don José' (Carmen, Bizet) und als 'Cavaradossi' (Tosca, Puccini).

Seit 2001 war er öfters Gast an den Bühnen Baden, in der Operette 'Wiener Blut' (Joh. Strauss), im 'Dreimäderlhaus' (Schubert) u.a. Von 1997-2000, als festes Ensemblemitglied des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg, konnte er sich wichtige Partien des Opernrepertoires erarbeiten. Rollen wie 'Alfredo' (La Traviata, Verdi), 'Cavaradossi' (Tosca, Puccini), 'Carlos' (Don Carlos, Verdi) und 'Hans' (Die verkaufte Braut, Smetana) gehören heute zu seinem Stammrepertoire. Im November 2016 gab er sein Rollendebüt als 'Pinkerton' (Madame Butterfly, Puccini).

Im Juni 2017 hat er sich auch in der Operette in einer neuen Rolle vorgestellt, als Orpheus (Orpheus in der Unterwelt, Offenbach).

Laszlo Maleczky- Alfred, Gesangslehrer

"Schon seit langer Zeit ist es ein großer Wunsch von mir, den 'Tenor Alfred'  in DIE FLEDERMAUS wieder zu singen. Dass dieser lang gehegte Wunsch jetzt mit Gerald Pichowetz als Regisseur, Ernst Theis als musikalischem Leiter und mit so einem tollen, vielversprechenden Ensemble in Erfüllung geht, macht es für mich perfekt." 

KURZBIOGRAPHIE

Der Wiener Tenor Laszlo Maleczky wurde in Stockholm - Schweden geboren und wuchs in Wien auf. Seine Ausbildung erhielt er an der Wiener Musikhochschule. Zu Beginn seiner Karriere war er Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Er sang u.a. bei den Bregenzer Festspielen, in der Musikalische Komödie - Leipzig, und den Tiroler Festspielen Erl, Tenorrollen von Johann Strauss, über Mozart bis Wagner. Theaterproduktionen und Konzerttourneen führten ihn, von Österreich, über ganz Europa bis nach China. Laszlo war auch als Tenor bei der sehr erfolgreichen deutschen Klassik-Pop-Formation ADORO in unzähligen TV-Shows, bei großen Musik-Events und ausverkauften Hallenkonzerten zu hören und zu sehen. Es folgte ein Duett mit dem internationalen Crossover-Star Katherine Jenkins und das von der Fachpresse hoch gelobte Solo-Album HERZSCHLAG mit zahlreichen Konzerten und TV-Auftritten. Jetzt widmet er sich wieder vorrangig seiner wahren Leidenschaft: Der Musiktheaterbühne. Nach neuen Rollen, wie dem 'Don José' in Bizets Carmen, folgen wieder Auftritte bei den Tiroler Festspielen in Erl und mit dem 'Tenor Alfred' in der FLEDERMAUS von Johann Strauss, geht ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung: Diese wunderbare Rolle wieder singen und 'verkörpern' zu dürfen! 

Marco Di Sapia- Dr. Falke, Notar

KURZBIOGRAPHIE

Marco Di Sapia ist seit September 2013 festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er in verschiedenen Hauptrollen zu sehen ist, wie u.a. Papageno, Danilo, Sweeney Todd, Falke, Boni, Benozzo (Gasparone) und Paul (Der Opernball). Seit seinem Hausdebüt 2009 war er auch in 'Fra Diavolo', 'Rusalka', 'Die lustigen Weiber von Windsor', 'Carmen', 'Gianni Schicchi', Cerhas 'Onkel Präsident', 'Viva la mamma', 'Bohème', 'Der Kongress tanzt' und 'Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen' zu sehen.

Gastspiele führten ihn in den vergangenen Saisonen u.a. an das Teatro S. Carlo Napoli (Danilo), Savonlinna Opera Festival (Danilo), Bunka Kaikan Theater Tokyo (Danilo, Falke, Boni), Opéra National de Montpellier (Jupiter, What next, Don Profondo), als Belcore an der Opéra de Limoges, dem Opéra Théâtre de St. Etienne und der Opéra de Rouen, Danilo am Staatstheater Kassel und an der Oper Graz, Zamti in Cherubinis Oper 'Koukourgi' am Stadttheater Klagenfurt sowie Don Profondo in Rossinis 'Il viaggio a Reims' am Staatstheater Nürnberg sowie an zahlreiche wichtige französische Bühnen wie Reims, Bordeaux, Toulouse, Marseille, Nizza und Nancy. Weiters die Opèra de Lyon (Djamileh) und die Opéra de Toulon (Tosca). Sein Bühnendebut als Opernsänger hatte er in 'Candide' im Jahre 2000 mit der Neuen Oper Wien, bei der er über die Jahre in über 13 Produktionen mitwirkte. Als Schauspieler ist er regulär in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen tätig (zuletzt 'Alarm für Cobra 11' und 'Soko Stuttgart'). Marco Di Sapia wurde in Genua geboren und wuchs in Rom auf, wo er seine Schauspielausbildung erhielt, ehe er sich dem Gesang zuwandte. Seit 19 Jahren ist er nunmehr als professioneller Opernsänger und Schauspieler tätig und sieht in der Musik und im Theater eine wichtige Form der Verbreitung von Kultur im Sinne von Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen. Sein Bezug zum Theater Bad Hall ist sehr besonders, da er hier im Jahre 2001 in der Produktion 'Der Bettelstudent' auf der Bühne seine heutige Frau kennengelernt hat, mit der er heute in Wien lebt und 3 Kinder hat. 

KS Josef Forstner- Frank, Gefängnisdirektor

"Nachdem ich ein geborener Oberösterreicher bin, ist es für mich immer eine besondere Ehre und Freude hier auftreten zu dürfen. Bad Hall ist für mich eine Premiere. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem  professionellen Team."

KURZBIOGRAPHIE

Geboren in Oberösterreich am 9.10.1948
Gesangliche Ausbildung bei Frau Prof. Schulz
1969 erstes Engagement am Linzer Landestheater
Seit 1976 Mitglied der Wiener Volksoper
2005 Verleihung des Titels 'Kammersänger'
2015 Auszeichnung mit dem goldenen Verdienstkreuz des Landes Niederösterreich

KS Josef Forstner ist gern gesehener Gast im 'Stadttheater Baden', bei den 'Herbsttage Blindenmarkt', beim 'Lehár Festival Bad Ischl', der "Pramtaler Sommeroperette' oder dem 'OperettenSommer Kufstein'. Zu seinen Rollen gehören:

'Doolittle' (My Fair Lady)
'Kagler' (Wiener Blut)
'Njegus' (Lustige Witwe)
'Weigl' (Walzertraum)
'Frosch', 'Frank' (Fledermaus)
'Papacoda' (Nacht in Venedig)
'Generalmajor Stanly' (Die Priraten v. Penzance)
'Benoit' (La Boheme)
'Antonio' (Hochzeit des Figaro)
'Schlucker' (Sommernachtstraum)
'Monostatos' (Zauberflöte)
'Basil' (Graf v. Luxemburg)
'Fürst Estragon' (Zigeunerprimasz)
'Der fidele Bauer' (Leo Fall)
'Philippe' (Der Opernball)

Tourneen im Ausland (Japan, USA, Russland, Italien, Sardinien, Spanien...)

Robert Kolar- Dr. Blind, Advokat

"Je mehr man über Kunst philosophiert, desto unschärfer wird sie manchmal. Desto weniger man das aber tut, desto schärfer kann sie einen machen. KLANGBADHALL verspricht einen Aufbruch in eine neue Ära dieses Festspielortes. Die daran beteiligten Kolleginnen und Kollegen rechtfertigen einen optimistischen Blick in die Zukunft!"

KURZBIOGRAPHIE

Nach seiner Schauspielausbildung am Konservatorium Wien spielte Robert Kolar u.a. in Wien am Theater in der Josefstadt, an der Wiener Volksoper, am Stadttheater Klagenfurt, an der Bühne Baden, an der Landesbühne Rheinland-Pfalz und bei den Sommerfestspielen in Stockerau, Berndorf, Röttingen und bei den Herbsttagen Blindenmarkt. Darüber hinaus war er mehrfach im Rahmen von Theater- und Operettentourneen in Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark und Österreich zu sehen und ist als Wienerliedsänger, Kabarettist, Moderator und Bühnenautor tätig.

Official Website: www.robertkolar.com

Gerald Pichowetz- Regisseur / Frosch, Gerichtsdiener

"Die Mischung aus Schauspiel und Musik ist eine Kunst, welche in der Operette DIE FLEDERMAUS etwas ganz Besonderes sein wird, da wir versuchen eine Operette darzustellen, welche man sonst wo nicht finden wird. Das Bad Haller Theater ist ruhmreich renoviert worden, somit ist es klar, dass hier eine einzigartige Operetteneröffnung stattfinden muss. Schließlich spielen wir nicht für uns, sondern für das Publikum."
 
KURZBIOGRAPHIE
 
Ich besuchte mit 17 Jahren die Schauspielschule Krauss und nahm zwei Jahre bei Frau Prof. Lola Braxton Unterricht nach Stanislawskij. Danach gründete ich das Theater Bühne 21, welches ich 20 Jahre lang mit großem Erfolg leitete. Am 10. Oktober 2001 eröffnete ich das Gloria Theater. Auf dem Spielplan stehen seither Komödien, Boulevard-Stücke und Singspiele sowie Musicals und Operetten. Dabei versuche ich, die Werke stets auf höchstem Niveau präsentieren zu können. Garanten dafür sind erstklassige Schauspielerinnen und Schauspieler wie Waltraut Haas, Elisabeth Osterberger, Otto Schenk oder Heinz Marecek, um nur einige zu benennen. An der Volksoper Wien gab ich in der Saison 2007/08 mein Debüt als Cupido ('Orpheus in der Unterwelt') und war in der Folge auch als General ('Das Land des Lächelns') und Süffle ('Der Vogelhändler') zu sehen. Gelichzeitig spielte ich eine große Anzahl an unterschiedlichsten Rollen im Bereich Operette und Musical; im Rahmen des Operettensommers Kufstein 2018 spielte ich erstmals die Rolle des 'Tevje' im Musical 'Anatevka'. Aber auch Rollen in Klassikern von William Shakespeare wie 'Was Ihr wollt oder 'Komödie der Irrungen', wie auch von Johann Nestroy wie 'Frühere Verhältnisse', 'Zeitvertreib' oder 'Einen Jux will er sich machen' gehören zu meinem künstlerischen Profil. Im Verlauf meiner Karriere arbeitete und arbeite ich bei unterschiedlichsten Film- und TV-Produktion mit. '24 Folgen Comedy-Express', 'Wer lacht gewinnt', 'Mozart & Meisel', 'Der Kaisermühlenblues' oder 'Dolce Vita' gehören dazu. Seit Jahren arbeite ich als Werbe- und Synchronsprecher (Echo Park, Assaulted Nuts, Ein Schweinchen namens Babe...), zwei Mal führte ich dabei auch Synchronregie für 'Ein Schweinchen namens Babe' in der Österreich-Fassung. Als Regisseur bin ich langjährig in den unterschiedlichsten Genres künstlerisch tätig. So gehören Stücke wie 'Wenn der Vater mit dem Sohne…' 'Taxi Taxi', 'Kiss me, Kate', 'Pension Schöller', 'Charley’s Tante', 'Der brave Soldat Schweijk', 'Con Camillo und Peppone', 'Irma la Douce' ebenso dazu, wie 'Die Katzenzungen', 'So schauts aus', 'Der Vogelhändler' oder DIE FLEDERMAUS, für die ich vom Festival KLANGBADHALL für Juni/Juli 2019 eingeladen worden bin.