Rita-Lucia Schneider

Spielt: OPERETTE

"Kunst erhält unseren innersten Kern als Menschen am Leben. Sie ist in ihrem Abverlangen absolut und erzwingt ein offenes Herz um sich zu entfalten. Niemand hat es schöner formuliert als Auguste Rodin: 'Worauf es ankommt: sich rühren lassen, lieben, hoffen, erschauern, leben. Mensch sein, bevor man Künstler ist. Die wahre Kunst pfeift auf die Kunst.'"

KURZBIOGRAPHIE

Die Künstlerin und Mezzosopranistin Rita-Lucia Schneider zeichnet sich durch besondere Vielseitigkeit aus. Ihre internationale  Karriere startete sie an der Volksoper Wien als Anita in Philippe Arlauds Produktion der West Side Story. Seitdem hat sie eine Vielzahl an Partien verkörpert und in den letzten Jahren zahlreiche dramatische Mezzo-Rollen wie Carmen (Carmen, Bizet), Eboli (Don Carlos, Verdi), Azucena (Il Trovatore, Verdi) oder auch Waltraute (Götterdämmerung, Wagner) oder Venus (Tannhäuser, Wagner) in ihr Repertoire aufgenommen. Sie arbeitete am Landestheater Detmold, bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn (Eröffnung des neuen Festspielhauses), an den Theatern Ulm, Osnabrück, Heilbronn, am Teatro Sociale di Trento, am Slowenischen Nationaltheater Maribor, der Staatsoper Danzig und der Städtischen Oper Stettin mit großem Erfolg. Im Fachbereich Operette/Spieloper interpretierte sie Rollen wie Nicklausse/Muse (Les Contes’d Hoffmann, Offenbach) die Marquise de Berkenfield (La fille du régiment, Donizetti) beim Festival Oper Klosterneuburg. Als Czipra (Der Zigeunerbaron, Johann Strauss, Sohn) gastierte sie bei diversen Festivals in Österreich, Belgien, Holland und Liechtenstein. In Österreich ist sie gern gesehener Gast am Theater Baden, bei den Opernfestspielen St. Margarethen, den Opernfestspielen Stift Melk, den Schlossfestspielen Langenlois sowie am Schlosstheater Schönbrunn. Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist ohne Zweifel die Rolle der Jade Boucher in "Dead Man Walking" (Jake Heggie), ein Werk, das im Theater an der Wien gezeigt wurde. Als Konzertsängerin interpretierte sie Lieder wie Rückert-Lieder (Mahler), Wesendonck-Lieder (Wagner) oder Oratorien wie Händels Messiah, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Bachs Johannes- und Matthäus-Passion, sowie Mozarts und Verdis Requiem mit Orchestern wie dem Tonkünstler-Orchester, dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag, dem Barockensemble der Wiener Symphoniker und dem Orquestra Nacional do Porto, und mit namhaften Dirigenten wie Gustav Kuhn und Franz Welser-Möst. In jüngster Vergangenheit wendet Rita-Lucia Schneider sich wiederholt dem Bereich Regie zu. Gemeinsam mit Wolfgang Gratschmaier inszenierte sie im Sommer 2016 Cosi fan tutte (Mozart) im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Zusammenarbeit mit dem MUK Wien. Davor inszenierte sie Werke wie The Rape of Lucretia (Britten) oder Die Geschichte der Oper (Ybbsiade). 2017 inszeniert sie Gratschmaier/Schneider ORPHEUS IN DER UNTERWELT von Jacques Offenbach für die Neueröffnung des Festivals KLANGBADHALL.

Aktuelle Rolle

Juno, Jupiters Frau, oberste Göttin - DIE FLEDERMAUS
Gerald Pichowetz, Regie und die Rolle „Frosch“

DIE FLEDERMAUS

1874 stellt Johann Strauss (Sohn) als viertes Bühnenwerk DIE FLEDERMAUS vor, die in der Folge so erfolgreich sein wird, dass sie bis heute auf allen großen und kleineren Theaterbühnen gezeigt wird. DIE FLEDERMAUS, ein Spiel um Eifersucht, Neid, Liebe, Niedertracht, Oberflächlichkeit, Dummheit,...

Details