Wilfried Scheutz

Spielt: NACHHALL

Ich habe im Laufe meiner Bühnentätigkeit einiges erlebt. Theaterproduktionen verschiedenster Art, Zusammenarbeit mit Musikern aus allen Winkeln der Branche. Jetzt habe ich das Gefühl, ich bin angekommen, wo ich immer hinwollte. Eine Band, mit der sich keine Genzen zeigen, mit der ich alles umsetzen kann, was mir einfällt, ein Vergnügen , das nicht aufhört, großartig zu sein. 

Freu mich', unsere neue Bühnenshow beim Festval „KLANGBADHALL" präsentieren zu können. Wir sehen uns!

KURZBIOGRAPHIE

Wilfried Scheutz stammt aus Bad Goisern im Inneren Salzkammergut, Oberösterreich. Als Wirtshauskind, wie er selbst sagt. Die Mutter führte das Gasthaus “Zum Gamsfeld “, einem beliebten Treffpunkt für die Musikanten des Tales. Sein Großvater war ein Zimmermann, auch mit Leib und Seele Musikant, vor allem aber großes Vorbild für den jungen Wilfried, mit dem er ein inniges Verhältnis pflegte. 

In der Pubertät angekommen, schlugen Wilfrieds künstlerische Ambitionen einen gewaltigen Bogen in Richtung neue Vorbilder wie „Collosseum“ oder „Blood Sweat and Tears“. Mit 14 gründete er seine erste Band, die „Provos“; „Nomen est omen“ oder besser noch „Der Name ist Programm“. Musik inklusive bewusste Provokation gilt für Wilfried bis heute.

Man schrieb das Jahr 1972, im ORF herrschte noch Krawattenzwang, Peter Kraus nannte sich Rockmusiker, Langhaarige galten als drogenabhängig und Austropop war eine Sache von Wiener Intellektuellen. Da kam dieser unbändige Alpenmensch, vergriff sich mit jaulender E-Gitarre am Liedgut seiner Ahnen und versetzte seinem Publikum mit genageltem Schuhwerk einen mächtigen Tritt. „Ziwui, Ziwui“ brüllte er breitbeinig der Welt entgegen und damit die Grundlagen, die Volksmusik salonfähig zu machen. Das Konzept ging auf. 1973 hatte er seinen ersten Nummer 1-Hit in der Österreichischen Hitparade mit „Mary oh Mary“ , einem Lied, das in Wirklichkeit die Gstanzln seiner Heimat wiedergibt und keiner merkte es!

1977 begann er seine Karriere als Schauspieler. Das erste Musical folgte: „May ower“. Bald darauf stieg er bei der frisch gegründeten Ersten Allgemeinen Verunsicherung/EAV als Sänger und Protagonist ein. Die Bühne wurde immer mehr zur wahren Heimat: Theater, Film, TV und immer wieder Musik. Tourneen durch Deutschland folgten, wo er als bunter Vogel des Austropop mit ebenso schrägen wie poetischen Nummern brillierte. “Orange” oder “Lauf Hase lauf” gehören heute zu den Klassikern des Austropop. 

Als Musikindustrie und Österreichischer Rundfunk begannen, ausschließlich Mainstream und harmlose US-Hits zu favorisieren, bewies Wilfried wieder einmal Eigensinn. Er gründete kurzerhand das A-Capella-Quartett “4Xang, um sich der um sich greifenden Schubladisierung und der allgemeinen Programmtauglichkeit für einheimische öffentliche Medien zu entziehen. Seit 1983 wohnhaft in Pressbaum/Wienerwald/ NÖ, wo er der den alten Wurzeln entstammenden neuen Leidenschaft zu frönen begann: Kochen unplugged! 

WILFRIED & DIE NEUE BAND war sein letztes Projekt, mit dem er musikalisch neue, sehr überraschende Wege beschritt und mit dem er nur mehr seinen ureigensten künstlerischen Ideen folgte. Wilfried Scheutz starb am 16. Juli 2017 im Alter von 67 Jahren an Krebs.

 

 

Aktuelle Rolle

Gesang - WILFRIED & DIE NEUE BAND

WILFRIED & DIE NEUE BAND

Die Veranstaltung am 27. Juni 2017 um 19:30 Uhr im Stadttheater Bad Hall WILFRIED muss aus persönlichen Gründen des Künstlers leider abgesagt werden. Die Tanzmatinee ‚Die große Lust des Tanzes‘ (Termin 9. Juli 2017  11:30 Uhr) wird auf den Wilfried-Termin 27. Juni 2017, 19.30 vorverlegt. Die Karten...

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